SCHLOSSEREI

Der Begriff Schlosser wird heute in der Berufsbezeichnung so nicht mehr verwendet. Die Schlosserei hat sich über die Jahrzehnte zum Metallbau entwickelt, auch begriffstechnisch (s. Geschichte). Doch der Begriff ist noch geläufig, weshalb wir ihn auf unserer Homepage als Schlosserei aufgeführt haben.

Unter Schlosserei versteht man folgende Tätigkeiten und Produkte, die wir auch für Sie fertigen:
 

  • (Bau-) Schlosser: Stahlbauteile im Baugewerbe, zum Beispiel Geländer, Stege, kleinere Treppen, Tore, Türen

  • Kunstschmied und Kunstschlosser: Metallgestaltung meist im Baugewerbe, zum Beispiel kunstvoll gestaltete Gitter, Zäune, Tore

 

Geschichte:

Der Metallbau ist einer der ältesten Handwerksberufe. Ab dem 14. Jahrhundert bildeten die Kleinschmiede ihre eigene Zunft. Ihre Produkte waren Tür-, Vorhänge-, Truhen- und Kassettenschlösser, Schlüssel sowie Beschläge, Türbänder, Türgriffe und Türklopfer, so dass sich die Berufsbezeichnung des „Kleinschmied“ in „Schlosser“ wandelte.

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert änderte sich das Tätigkeitsfeld der Schlossereien. Die zur industriellen Produktion erforderlichen Maschinen mussten gefertigt und gewartet werden. Das Bau- und Kunstschlossergewerbe (auch Stadtschlosserei genannt), welches sich mit der Erzeugung bautechnischer Metallprodukte, wie Gitter, Geländer, kleinere Stahlkonstruktionen beschäftigt, und die Maschinenschlosser bildeten eigene Sparten des Handwerks. (Wikipedia)

Durch die technische Entwicklung in der Architektur, wandelte sich die Schlosserei zu einem immer technischer werdenden Handwerk, das durch die immer breitere Verwendung, gerade auch im Bereich der Gebäudehülle, sich zum Metallbau entwickelte und damit eine breitere Begrifflichkeit darstellt.

Brennholznische Stahl brüniert.jpg
Markisenunterkonstruktion feuerverzinkt